Homöopathie

Homöopathie

Zusatzbezeichnung:
Homöopathie

Leitung

Keim_2_PBFDr. Ulrike Keim

Umfang

Um die Zusatzbezeichnung Homöopathie zu erlangen, können Sie unsere vier Grundkurse A-D besuchen. Diese Grundkurse umfassen jeweils 40 Stunden. Der A-Kurs vermittelt die Grundlagen und sollte nach Möglichkeit zuerst absolviert werden. Nach Absprache mit der Weiterbildung Homöopathie-Kursleiterin ist auch eine individuelle Kursreihenfolge möglich. Im Anschluss an die vier Grundkurse schließt sich die Supervision (100 UE für die Zusatzbezeichnung, 300 UE für das Homöopathiediplom) mit Falldarstellungen der Teilnehmer an, die in der Gruppe besprochen werden. Um das Homöopathie-Diplom zu erlangen und damit die Möglichkeit der Abrechnung der homöopathischen Leistungen mit den gesetzlichen Krankenkassen, benötigen Sie zusätzlich die Kurse E und F, die wir im jährlichen Wechsel anbieten.

Fortbildungspunkte

Die Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Homöopathie wurde von der Ärztekammer je Kurs mit min. 40 Fortbildungspunkten zertifiziert. Die Punkte für das Jahr 2017 werden entsprechend beantragt.

Kursbeschreibung

A-Kurs (40 Fortbildungspunkte)

In diesem Kurs werden die Denkansätze, die Grundlagen und das Therapiekonzept der Klassischen Homöopathie vermittelt. Die Anamnesetechnik und die Erhebung der Symptome werden vorgestellt und praktisch vorgeführt. Sie lernen bereits einige große homöopathische Mittel wie Calcium carbonicum, Nux vomica und die beiden wichtigen Akutmittel Belladonna und Aconitum kennen. Damit Sie bereits erste Erfahrungen mit der Homöopathie im Alltag bei Akutkrankheiten machen können, werden Ihnen homöopathische Mittel bei Verletzungen und Erkältungskrankheiten erläutert. Sie lernen die unterschiedlichen Potenzen und die Dosierung der Mittel kennen. Für die Nachbearbeitung zu Hause stellen wir Ihnen grundlegende homöopathische Literatur zum Einstieg vor. Wenn Sie mögen, können Sie an einem freiwilligen Arzneimittel-Selbstversuch teilnehmen, den wir Ihnen anbieten.

B-Kurs (40 Fortbildungspunkte) 

In diesem Kurs lernen Sie weitere homöopathische Mittel kennen wie Natrium muriaticum – das wichtige homöopathische Mittel für lang anhaltende Sorgen und Ignatia für den akuten Kummer. Die großen homöopathischen mittel Sulfur, Lycopodium, Pulsatilla und Sepia werden Ihnen vorgestellt. Für den Alltag können Sie die homöopathischen Mittel für Patienten mit Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten und gastrointestinale Krankheiten gut gebrauchen. Wir besprechen intensiv die Symptome in einem Fall, beginnen mit der Analyse und Repertorisation kleinerer Fälle.

C-Kurs (40 Fortbildungspunkte)

In diesem Kurs beschäftigen wir uns vornehmlich mit chronischen Krankheiten und der Miasmenlehre aus der Zeit Samuel Hahnemanns bis heute. Themenschwerpunkte sind die homöopathische Behandlung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Urogenitalerkrankungen und Homöopathie in der Schmerztherapie. Sie können Ihre Kenntnisse der großen homöopathischen Mittel erweitern, da Sie die wichtigen Mittel Phosphor, Arsenicum album, Causticum, Staphysagria und Silicea kennenlernen. Die Beschäftigung mit „homöopathischen Fällen“ – insbesondere bei chronischen Krankheiten – wird fortgesetzt und vertieft.

D-Kurs (40 Fortbildungspunkte)
wieder 2018

Sie sind nun schon weiter fortgeschritten in Ihren homöopathischen Kenntnissen. Daher können Sie Ihre Handlungskompetenz erweitern, indem Sie den Verlauf einer homöopathischen Behandlung beurteilen können. Es wird erläutert, welche Gesetzmäßigkeiten es in einem Heilungsverlauf gibt, wie der Patient auf die Arznei reagiert, wie sich die 2. Verschreibung gestaltet und welche Heilungshindernisse vorhanden sein können. Darüber hinaus geht es um eventuelle „Fallstricke“, welche zu Behandlungsfehlern des Homöopathen führen können. Sie lernen die Möglichkeiten und Grenzen einer homöopathischen Behandlung bei schweren akuten Erkrankungen kennen. Zu den großen Mitteln, die besprochen werden, gehören Magnesium carbonicum, Argentum nitricum, Lachesis, Kalium Carbonicum und Opium.

Supervision und Fallseminare 1 & 2
(80 Fortbildungspunkte)

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In diesen 80 Stunden geht es um Ihre Fälle – Ihre ersten Schritte in der Behandlung von Patienten mit akuten oder chronischen Erkrankungen. Die Teilnehmer bringen zu den Kursen mindestens zehn sorgfältig dokumentierte eigene Fälle mit, die in der Gruppe besprochen werden. Das jeweilige passende homöopathische Mittel wird dann erläutert. Um den „Schatz“ Ihrer homöopathischen Mittel zu vergrößern werden Ihnen auch weitere Mittel und „Mittelfamilien“ vorgestellt, wie z.B. die „Milchmittel“ oder die „Magnesium-Familie“. Um die Zusatzbezeichnung Homöopathie zu erlangen, benötigen Sie 100 Stunden Supervision. Wir bieten die Supervisionen im Vier- Jahresrythmus an, so dass in Summe die 300 Stunden für das Diplom beim Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte erreicht werden können. In den vier Jahren werden immer andere, neue und interessante Mittel und Mittelfamilien vorgestellt.

E-Kurs (40 Fortbildungspunkte)
wieder 2018

Der erste Schwerpunkt in diesem Kurs ist die homöopathische Behandlung im Leben einer Frau von der Jugend über Schwangerschaft und Stillzeit bis zu den Wechseljahren und zum Alter. Es werden homöopathische Mittel in der Behandlung von gynäkologischen Erkrankungen besprochen – wie sie auch in jeder allgemeinärztlichen und homöopathisch ausgerichteten Praxis vorkommen. Der zweite Hauptaspekt ist die Homöopathie für Kinder – von rezidivierenden Infekten, über das sog. ADHS, Allergien, mangelndes Selbstvertrauen usw. In diesem Kurs befassen wir uns auch mit den homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten bei Erkrankungen der Zähne und des Kiefers. Durch die Besprechung vieler Fälle wird die Kompetenz in der Anamneseerhebung und in der Mittelwahl verbessert.

F-Kurs (40 Fortbildungspunkte)
wieder 2019

In diesem Kurs wird als Schwerpunktthema die homöopathische Behandlung chronisch kranker Patienten, schwer kranker Menschen und Patienten mit Geistes- und Gemütserkrankungen besprochen. Die Heilungsmöglichkeiten und die Grenzen einer homöopathischen Therapie bei schwersten Krankheitsfällen – wie bei Patienten mit Karzinomerkrankungen – und in Notfällen werden erläutert. Ebenfalls werden die homöopathischen Möglichkeiten einer palliativen Therapie und die Homöopathie in der Sterbebegleitung dargestellt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die homöopathische Mittelfindung in der Behandlung von Patienten mit psychischen Erkrankungen. In den letzten Jahren sind die therapeutischen Ansätze in der Homöopathie in Bewegung geraten. Daher ist es wichtig, die Geschichte der Homöopathie zu betrachten und die neuen Aspekte in der homöopathischen Mittelfindung und Therapie in ihrer Wertigkeit für die tägliche homöopathische Praxis zu besprechen.

Flyer – Übersicht Homöopathieausbildung

Flyer – Übersicht 4 Jahre Supervision Homöopathie

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