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Neue Möglichkeiten: Weiterbildende und berufsbegleitende Studienangebote am Gesundheits-Campus der St. Elisabeth-Universität

Liebe Studierende und Studierwillige des Studiengangs "Kulturwissenschaften - Komplementäre Medizin", liebe Teilnehmer der Seminare der IGHH, IGBM und IGNK, sehr geehrte Damen und Herren,

Der Masterstudiengang „Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin“ geht mit der letzten Präsenzphase im September 2016 seinem Ende zu. Es ist uns trotz aller Bemühungen leider nicht gelungen, ihn an der Europa-Universität Viadrina fortzusetzen bzw. eine neue akademische Heimat an einer deutschen Hochschule zu finden. Es laufen zwar noch Gespräche mit universitären Partnern in Deutschland und Österreich, aber eine wirkliche Lösung ist bis jetzt leider noch nicht in Aussicht.

Umso mehr freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der medizinische Partner des Studiengangs – die „Internationale Gesellschaft für Natur- und Kulturheilkunde (IGNK)“, die am 2. Juli aus der ehemaligen IGHH und IGBM hervorgegangen ist – eine neue akademische Kooperationsmöglichkeit gefunden hat, die eine gute Perspektive für alle bietet, die ein vergleichbares Studium fortsetzen bzw. beginnen möchten. Es wird also einen Neuanfang an einer anderen Hochschule und auch unter einem neuen Namen geben.

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Kulturheilkunde: Die andere Seite der Naturheilkunde

Existenz und Berechtigung der Naturheilkunde sind von Politik und Gesellschaft anerkannt und finden Ausdruck in der Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren, die von den Ärztekammern verliehen wird. Der Begriff Kulturheilkunde hingegen ist noch unbekannt, obwohl er durchaus eine Vorgeschichte hat und Konsens darüber besteht, dass auch kulturelle Aspekte Einfluss auf Krankheit und Gesundheit sowie Heilung haben. So sind in den letzten Jahren weltweit Initiativen unter dem Motto „Kultur heilt“ entstanden, wobei die Kampagne „Kultur auf Rezept“ der Ärztekammer der finnischen Stadt Turku einen vorläufigen Höhepunkt bildete.

Der Grundgedanke der Kulturheilkunde ist eng mit dem Konzept der Selbstheilung bzw. dem Begriff des „inneren Heilers“ verbunden. Nach dieser Vorstellung heilt nicht der Arzt, sondern die Natur. Der Arzt und die Heilkunst sowie die Kultur geben der Selbstheilung Anstöße und bilden den Rahmen für heil und ganz sein. In diesem Prozess führt Kulturheilkunde Patienten (nicht zuletzt über eine Anpassung des Lebensstils und die Art und Weise des Miteinanders) in die Selbstwirksamkeit und macht sie zum Protagonisten ihrer eigenen Heilung. Anspruch der Kulturheilkunde ist es somit, wieder mehr Geist in die Medizin zu bringen und zu einer Wegbereiterin einer Heilkunde des Bewusstseins zu werden. Kulturheilkunde versteht sich als eine wichtige und notwendige Ergänzung der Naturheilkunde bzw. als die andere Seite der Naturheilkunde. Wie bei einer Münze gehören beide Seiten untrennbar zusammen.

Kulturheilkunde geht von einem Menschenbild aus, das Menschen nicht auf den bloßen Körper reduziert, sondern als komplexe Wesen in einem Körper mit Geist und Bewusstsein sieht, die gleichzeitig Natur- und Kulturwesen sind. Durch ihr Bewusstsein und ihren Geist sind Menschen dazu in der Lage ihre Umwelt gezielt zu gestalten und Kultur zu schaffen, womit sie über ihre eigene Natur hinausgehen und sich selber kultivieren. Dies eröffnet Menschen neue Wirkmöglichkeiten und gibt ihnen eine gewisse Vormachtstellung im Reich der Natur, was allerdings Fluch und Segen zugleich sein kann. Menschen können sich in einem bestimmten Rahmen dank ihrer kulturellen Entwicklung zwar selber heilen, aber sie können sich über ihr Bewusstsein und ihren Geist auch selber krank machen.
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Praxisbörse: Fachärztin/Facharzt für Allgemeinmedizin oder Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin

Das Institut für Mikroökologie sucht Verstärkung des Teams zum nächstmöglichen Termin für die modern ausgestattete hausärztliche Praxis eine/n Fachärztin/Facharzt für Allgemeinmedizin oder Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin im Rahmen der Nachfolge.