Veranstaltungen

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IGNK-Symposium „Effiziente Funktionelle Therapie nach Dr. Lazik“ – 17.-19. Juni 2022 in Potsdam

Wir freuen uns sehr, dass unser Mitglied Prof. Dr. Dieter Lazik nach zweijähriger Pause nun gemeinsam mit der IGNK als Veranstalter zum ersten Symposium „Effiziente Funktionelle Therapie nach Dr. Lazik“ einlädt. Das Symposium findet vom 17. bis zum 19. Juni im Kongresshotel Potsdam statt. Die Effiziente Funktionelle Therapie – EFT nach Dr. Dieter Lazik ist ein Ausbildungsprogramm zur schnellen Optimierung – bis hin zur Wiederherstellung von Gesundheit – bei Störungen und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Effektiv auch bei austherapierten Patienten in allen Altersbereichen. Referenten des Kongresses sind Prof. Dr. Dieter Lazik und der Dipl.-Sportwissenschaftler Waldemar Bauer. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt. Die Gebühr ausschließlich für das Symposium beträgt 650.- € (für IGNK-Mitglieder 620.- €). Darin enthalten sind das Skript, die Pausenverpflegung und Getränke. Die gesamte Veranstaltung findet im Kongresshotel Potsdam statt, das direkt am Templiner See und in der Nähe des Parks Sanssouci gelegen einen wunderbaren Rahmen für die Veranstaltung bietet. Zimmer im Hotel in unterschiedlichen Preiskategorien können Sie selber buchen. Informationen zum Kongresshotel Potsdam finden Sie auf der Website des Hotels: https://www.kongresshotel-potsdam.de. Neben dem Kongresshotel gibt es auch im Umfeld eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten, die Sie z.B. unter https://tourismusverband-potsdam.de/hotel/ finden. Weitere Informationen:

Ablaufplan Symposium

Beschreibung der „Effizienten Funktionelle Therapie nach Dr. Lazik“

Ziele des Ausbildungsprogramms

Wenn Sie sich schon jetzt einen Platz sichern möchten, so nehmen wir ab sofort Anmeldungen entgegen: info@ignk.de.

125 Jahre Martin Gumpert – Kulturheilkundliches Symposion in Berlin am 13. November 2022

„In allen Äußerungen dieses Arztes, Dichters und Historikers gibt es Töne und Akzente, deren menschlicher Ernst und unbedingte Echtheit ans Herz gehen.“ (Erika und Klaus Mann, Escape to Life)

„Für mich war die Medizin von Anfang an eine soziale Wissenschaft, eine Wissenschaft von der Gesellschaft.“ (Martin Gumpert in seiner Autobiographie)

 

Martin Gumpert (1897-1955) war als Arzt und Sozialhygieniker in Berlin tätig und nach seiner Flucht aus Deutschland in den Vereinigten Staaten einer der Wegbereiter der Gerontologie. Parallel zur ärztlichen Tätigkeit hat Gumpert als Literat und Dichter ein umfangreiches Werk hinterlassen. Er studierte Medizin in Berlin und Philosophie in Heidelberg wo er ein Freund von Karl Jaspers wurde.(1)

Als Arzt und Sozialhygieniker in Berlin erkannte Gumpert, dass individuelle Krankheiten einen gesellschaftlichen Ursprung haben. Er setzte sich entsprechend für eine bessere Sozialhygiene sowie bessere Wohnbedingungen ein und unterrichtete am Seminar für Wohlfahrtspflege. Für Gumpert steht ein Arzt immer auf der Seite der Patienten, hört ihnen zu, versteht sie und hat Zeit für sie.

Im amerikanischen Exil wurde Martin Gumpert ein enger Berater und Freund der gesamten Familie Mann. So ist er Vorbild für Romanfiguren in Werken von Thomas und Klaus Mann. Thomas Mann setzte ihm in „Joseph der Ernährer“ mit der Figur des ägyptischen Arztes und Schriftstellers Mai-Sachme ein Denkmal. Klaus

Mann porträtierte Gumpert in seinem autobiografischen Text „Der Wendepunkt“.

Martin Gumpert kann in vielfacher Hinsicht als Grenzgänger bezeichnet werden. Medizinisch und literarisch versucht er die Grenzen von Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft zu überwinden. Medizin sieht er nicht nur als Naturwissenschaft, sondern immer auch als Sozial- und Kulturwissenschaft.

Als Essenz der sowohl ärztlichen als auch schriftstellerischen Tätigkeit Gumperts kann sein Appell für die Wiederbelebung einer „geistigen Medizin“ gesehen werden. In Anlehnung an Hippokrates impliziert eine solche Medizin für Gumpert kulturelle, geistige, soziale und politische Elemente. Konkreter Ausdruck dieser Vision war ein Projekt Gumperts in den dreißiger Jahren, zur Wiederbelebung der „geistigen Medizin“ an einer klassischen Stätte des ärztlichen Kultes ein „Weltzentrum für geistige Medizin“ zu errichten. Ausgewählt hatte Gumpert für diesen Zweck die griechische Insel Nisyros, eine Nachbarinsel von Kos, der Insel des Hippokrates.

Weitere Informationen: info@ignk.de

(1) Einen kurzen Überblick über Leben und Werk von Martin Gumpert gibt die Deutsche Biographie: https://www.deutsche-biographie.de/sfz24648.html

Kursangebot

Fortbildungsveranstaltungen dienen der kontinuierlichen Aktualisierung und Erweiterung ärztlichen Wissens. Sie werden von der für den Veranstaltungsort jeweils zuständigen Ärztekammer mit Fortbildungspunkten zertifiziert. Im Allgemeinen gibt es pro Unterrichtsstunde einen Punkt und für eine Evaluation einen zusätzlichen Punkt. Fach- und Kassenärzte benötigen, um ihren Status zu erhalten, 150 Fortbildungpunkte innerhalb von 3 Jahren. Weiterbildungen führen zu einer Zusatzbezeichnung. Das Ausbildungsporgramm ist von der Bundesärztekammer vorgeschrieben. Eine Prüfung vor der jeweiligen Landesärztekammer ist notwendig. Die IGNK bietet qualifizierte Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte und Apotheker in folgenden Bereichen an: Integrative Medizin, Integrative Sport- und Schmerzmedizin, Traditionelle Abendländische Medizin, Fortbildungen für Apotheker und Fortgeschrittene Therapeuten, Zusatzbezeichnungen für Homöopathie und Naturheilverfahren.
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